Der Junggesellinnen-Abschied

Das Motto lautet:

BIENE MAJA

 

- Teilnehmer: Jutta, Kirsten, Barbara, Elke, Kerstin, Heike, Cordula, Drea, Pony, Steffi, Andrea, Funny, Nici, (Sandra, Daniela?)
- Getränke: zahlt jeder für sich, jeder bringt bitte DM 5,-- griffbereit mit für Silkes Unkosten!!!
- Treffen: am 20.07.2001 um 18 Uhr bei Barbara Geis, Goethestr. In Langenfeld.
- Ziel: KÖLN, Innenstadt

Damit Bonsai schön auffällt, wird sie verkleidet - logisch, als Maja.
Und damit es uns nicht aus Versehen langweilig wird, muß sie zwischendurch ein paar Sachen 
zur Erheiterung aller machen. Das Ganze soll auch ein bißchen einträglich sein, damit es nicht zu teuer wird 
und wir noch ein paar Sachen für die Hochzeit finanzieren können. 
Darum muß der Bonsai den Leuten ein bißchen Geld aus der Tasche saugen.


Das hier haben wir uns dazu ausgedacht:

- Einen lustigen Fragebogen zum Thema Ehe, den 20 Personen gegen je 2 DM ausfüllen dürfen (oder müssen :-)

- Sie bekommt einen gefüllten Rucksack mit Binden, Tampons, Männerunterhosen, Socken, Kondomen etc., 
   der Inhalt muß verkauft werden.

- Kellnern oder spülen in einer Kneipe (wie Silke den Wirt überredet? Nicht unser Problem)

- Küsschen sammeln auf Zeit: 100 Stück in zwei Minuten oder so.

- Das Pappbecher/Serviette/Zippe-Spiel: Leute gegen Geld herausfordern

- Sektverkauf (3 Pullen und Pappbecher)

- Andere Leute zum Lachen bringen (Einsatz: 2,--)

- Kette-Krumme um den Hals, das Stück für 3,-- zu verkaufen.

- Wir als Chor mit dem Biene Maja-Lied, Silke mit der Spendendose darf vor uns sammeln (Dose gelb-schwarz, Barbara)
   ( Damit wir wieder aufhören  :-))

- Jeder sollte vielleicht noch ein paar Piccolos dabei haben, falls die Biergärten überfüllt sind und wir zwischendurch 
   irgendwo Rast machen, Leute kann man ja überall ansprechen.

- Es gibt keinen festen Zeitplan, alles kann man spontan machen. Wer daher noch Ideen hat, immer her damit!!!

So viel zur Planung .... und hier kommt die Story:

 

 

Biene Maja flog durch Kölner Altstadt 

Am Samstag trauten viele Besucher der Kölner Altstadt ihren Augen kaum: eine niedliche kleine Biene Maja summte froh gelaunt und später auch fröhlich voll durch die Gassen. Das Spektakel begann schon um 18 Uhr bei Barbara. Bonsai ahnte schon Fürchterliches und war nicht so sicher, ob die vielen Freundinnen sich nicht nur lauter gemeine Sachen ausgedacht hatten. "Ich will nicht" war anfangs ein oft gebrauchter Satz. Aber scheinbar war das Kostüm schon mal nicht schlecht gewählt. Der ausgesprochen schicke Häkelbody wurde mit einem erfreut-gequälten :"Das kenn ich!" begrüßt. 

Aber die Willi-Klatsche, die fand Bonsai super. 
Sehr spaßig, den Leuten damit auf den Kopf zu hauen .... oder wohin auch immer.
 So ausgerüstet ging es dann nach den ersten Gläsern Sekt los mit der S-Bahn nach Köln.
 

Die erste Aufgabe lautete: Frage 20 Pärchen über ihr Sexual-Leben aus. Naja ... ein paar hat sie gefragt, aber ob die Antworten ehrlich waren???? Bonsai fand's jedenfalls Scheiße. Nicht so beim "Krumme-verkaufen"... das hat ihr offensichtlich viel Spaß gemacht. An einer Schnur um ihren Hals waren sie aufgereiht, und trinken durfte mann nur von dort .... also mußten sich alle sozusagen vor ihr verbeugen. Und natürlich hat sie selber auch fleißig mit gekippt ... auf einem Bein kann man schließlich nicht stehen. Die vielen rötlichen Flecken auf dem T-Shirt zeugten noch den ganzen Abend über von einer erfolgreichen Sauftour.
 

Zwischendurch gab's immer mal Bienen-Haue: "Der lacht !!!" sprach Bonsai und haute drauf mit der Willi-Klatsche.

Das Verkaufen von "Zeug" wie Unterhosen, Slipeinlagen und Binden war auch sehr erfolgreich, besonders dank einer Horde Schweizerinnen, die ihr die Sachen quasi "aus der Hand" rissen. Die schicke Liebestöter-Unterhose samt Slipeinlage wurde gleich vor Ort anprobiert (über der Hose, einen Strip gab's leider nicht) und für unter allgemeinem Gejohle für passend befunden. Etwas schwieriger war es, den BH ( Größe 70 B ? ) an die Frau zu bringen ... Also mußte ein Mann herhalten. Das Opfer war denn sogar ein Leidensgenosse ... 

Marco F. war auch auf "Junggesellen-Abschuss" (so stand es auf dem T-Shirt) unterwegs ... mit 'nem zartorangenen Damen-Spitzen-Slip über langer Herren-Unterhose. Da passte der blau-weiß-karierte BH natürlich wie die Faust aufs Auge. Und da mußte er auch hin ... da der Umfang zu knapp und die Körbchen trotzdem zu groß waren, wurde er als Augenbinde umfunktioniert.  
Und noch einige Junggesellen- und –innen-Horden waren unterwegs. Bonsai's Kommentar nach dem Kollegen-Check: "Die Weiber sind alle scheiße drauf !!" Aber die Jungs waren gut drauf. Außer "Marco" auch der arme Kerl im rosa Kleidchen, und natürlich Alex (oder Axel?), der Schotte. Mit Axel und seinen Jungs sind wir denn auch versackt: im Haxenhof tobte der Bär, das Bier floß in Strömen. Da hat sich sicher der eine oder andere Gast gefragt, ob denn schon wieder Karneval ist ... Bonsai-Maja jedenfalls führte fröhlich die Riesen-Polonaise quer durch die ganze Kneipe an. Irgenwann war es dann Zeit, die letzte S-Bahn zu nehmen ... 

 

Bonsai war auch schon so voll, daß sie gestützt werden mußte. Aber im Zug hat sie dann noch fröhlich das Maja-Lied gesungen. 
Und das Fazit des Abends: ALLES TOLL, ALLE VOLL !!!